Dipl.-Phys. Detlef Reppenhagen

Die Linke, Ortsverein Leonberg, 04.04.2017



Einseitige Themenauswahl in Ihren Programmen und Berichten

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren.

Wir haben in unserer Sitzung den folgenden Text verabschiedet, den ich Ihnen zur Kenntnis geben möchte. Was meinen Sie dazu?

„Die Medien üben einen wesentlichen Einfluss auf die Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes aus. Im Jahr der Bundestagswahl sind Themen in den Programmen der Rundfunk-  und Fernsehanstalten, sowie der Tagespresse für das Wahlverhalten der Wählerinnen und Wähler mit entscheidend. Viele Menschen konnten feststellen, dass zum Beispiel  die Themenauswahl bei Talkshows und die Selektion bei Leserbriefen im letzten Jahr einseitig waren! Fast immer ging es um Flüchtlinge, Asylgesetze, Sicherheit, Gewalt, Pegida usw. Diese Themen begünstigten einseitig die AFD. Es gibt jedoch andere, genauso wichtige Angelegenheiten, die jeden betreffen.
Wir fordern Sie deshalb auf, auch zum Beispiel mehr über die Renten, Arbeitsverhältnisse, Löhne, Klimawandel, Umweltschutz, Gesundheit, Bildung, Frieden, Waffenexporte, Bahn, Rechtsradikalismus zu berichten oder in Talkshows zu bringen. Sehr wichtig wären zum Beispiel auch Antikriegsfilme wie „Die Brücke“ oder über die Nazizeit „Rosen für den Staatsanwalt“.
Wir lehnen die in Grundzügen erkennbare reaktionäre Tendenz ab, die Geschichte neu bewerten zu wollen, und stellen fest, dass nur im Verstehen der Vergangenheit die Zukunft gut und demokratisch gestaltet werden kann.“

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Reppenhagen
Weil der Stadt, Vorstandsmitglied

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