Dipl.-Phys. Detlef Reppenhagen

Wer sich fundiert über die Zukunft äußern möchte, sollte zuerst die Vergangenheit verstanden haben. (24.05.2015)

Der Urknall wird von mir hier evolutionstheoretisch nicht in Zweifel gezogen. Galaxien, Sterne, Planeten, Einzeller, Pflanzen, Tiere und die Menschen als "Krönung der Schöpfung" wollen wir voraussetzen.

Buddha, Jesus und Mohammed versprachen den Menschen viel, wenn sie glauben würden. Das ging ja nachhaltig schief, wie wir heute sehen! Religionen haben die Welt nie besser werden lassen.

Die Menschheitsgeschichte ist auch geprägt von regelmäßigen Kriegen, seit dem 20. Jahrhundert sogar Weltkriegen. Sind wir etwa böse und morden gern?

Durch technische Entwicklungen erst möglich wurde die Arbeitsteilung. Die Wertschöpfung explodierte förmlich, zumindest an den heutigen Finanzmärkten, die kaum noch zu bändigen sind.

Die permanenten Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten auf dieser Welt wurden dadurch massiv verstärkt, die Schere zwischen arm und reich geht individuell betrachtet oder im direkten Vergleich von Regionen und weltweit immer weiter auseinander.

Gleichzeitig werden die natürlichen Lebensgrundlagen geradezu ruiniert, atomar, biologisch, chemisch und genetisch. Das wird die Natur nicht wegstecken können. Das führt in eine totale Katastrophe.

Wann wird also die Welt untergehen, Herr Reppenhagen?

Die Welt nie, aber die Menschheit wird sich irgendwann endgültig auslöschen mit Atombomben, Atomkraftanlagen, Gentechnik und ubiquitären Schadstoffen in der Nahrungskette.

Erfreulich war doch, daß die Lebenserwartung durch medizinische (hygienische) Fortschritte zumindest in Teilen der Welt gestiegen war. Aber es lauern eher die trivialen Risiken, die durch machtgierige Politiker und Reiche radikal mißachtet werden. Der berühmte rote Knopf ist längst in den Händen von kranken inhumanen Blödmännern.

Wird Gott sie aufhalten? --- Das weiß ich nicht nicht.

Wie lange wird es überhaupt noch Menschen geben können vor dem Hintergrund dieses Horrorszenarios? --- Jedenfalls habe ich zwei Drittel meines Lebens hinter mir, und es war gut in der Bilanz, also die Gnade der frühen Geburt.

Ich glaube, daß es in etwa drei bis fünf hundert Jahren keine Menschen mehr und nur noch wenig Tiere geben wird. Das Artensterben wird vorangeschritten sein. Pflanzen hingegen sind teilweise anpassungsfähiger.

Gott wird dann sagen: "Ich hatte den Menschen eine Chance gegeben, die sie nicht genutzt haben."

http://de.wikipedia.org/wiki/Chaosforschung


Club of Rome: 

http://de.wikipedia.org/wiki/2052._Der_neue_Bericht_an_den_Club_of_Rome#Die_nicht-materielle_Zukunft


Soon will come      .








Es gibt Leute, die sich über den Weltuntergang trösten würden, wenn sie ihn nur vorhergesagt hätten.

- Friedrich Hebbel *18.03.1813 



 

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